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Onkyo TA 2070 löscht nicht
#1
Hallo Bastler

Ich habe vor Monaten mein Tape wieder in Betrieb genommen nachdem es Jahre lang stand.
Neue Riemen verbaut und schon lief es wieder wunderbar.
Bis vor ein paar tage.
Da wollte ich eine CD aufnehmen.

Dabei stellte ich fest dass man am Hinterband die "alte" Aufnahme hört,aber nichts von der neuen.
Es leuchtet alles wie gewohnt:
Aufnahme und Pause und nach drücken von Play läuft es dann auch wie gewohnt los.
Aber es nimmt nicht auf.
Es löscht auch nicht.Man hört die alte Aufnahme so als würde man das Band abspielen während aber alles auf Aufnahme steht und auch leuchtet.
Habe dann mal versucht auf eine leere Cassette eine Aufnahme zu machen.
Da tut sich dann schon minimal was.
Das Signal ist aber total zerhackt und verzerrt und relativ schwach.Man muss den Regler schon fast auf Anschlag aufdrehen um eine halbwegs
kräftiges Signal auf den VU´s zu sehen.
An den verzerrungen ändert das aber trotzdem nichts.
Ist auch egal ob Chrom oder Normalband.
Der Einmesscomputer bricht beim Einmessen ohne Ergebnis ab.
Der hat als auch keine Chance.

Das Service Manual konnte ich im Netz finden.
War mir aber nicht sicher ob ich das hier verlinken darf.

Weiß jemand Rat?
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#2
Putze mal intensiv aber vorsichtig die Köpfe und dann den Band Lauf mit den Umlenkstiften der Ton welle und der Gummiandruck Rolle
M.f.G.
harry
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#3
Danke für den Tip.
Das habe ich bereits gemacht.
Leider ohne eine Veränderung zu erziehlen.
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#4
Hallo Fostex,

ich habe mir mal das Service-Manual angesehen. Dein beschriebener Fehler sieht nach fehlendem Löschsignal aus.
Die einfachste Fehlerursache wäre ein loser Connector P104 zum Löschkopf. Hier könnte man auch mit einem Oszilloskop bei Aufnahme die Frequenz überprüfen.
Eine Frequenz- und Spannungsangabe ist im SM leider nicht angegeben, sollte aber im Bereich 100 bis 200 kHz liegen.
Der Löschgenerator scheint eine spezielle Baugruppe unmittelbar über den Stecker zu sein. Hier müsste man die Versorgungsspannung bei Aufnahme an Kollektor von Q609 und Zuführung zur Baugruppe "BIAS OSC." prüfen.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an WilliWinzig für diesen Beitrag:
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#5
Guten Morgen.
Ich kann mich an ein Onkyo-Tapedeck erinnern, bei dem das kleine "Accu-Bias"-Poti defekt war.
Dadurch arbeitete der Löschoszillator nicht.
Vielleicht liegt es daran.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hifitohop für diesen Beitrag:
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#6
Danke für die Tips
Den Drehregler habe ich mal versucht während einer Aufnahme zu verdrehen auf und ab.
Hat nichts verändert.
Sagt natürlich nicht viel aus.
Aber hätte vielleicht doch eine kleine Reaktion auslösen sollen.
An diesen glaube ich dann eher nicht.(Reines Bauchgefühl)

WilliWinzig

Am warscheinlichsten ist vermutlich dann ein Defekt am Oszillator.
Ich habe irgendwo gelesen dass bei Aufnahme am Löschkopf eine Wechselspannung bis zu ca.40 V anliegen soll.
Das könnte ich mit meinen sehr bebrentzten Möglichkeiten noch selbst prüfen.
Denn ich habe lediglich ein einfaches Multimeter zur Verfügung.
Da ich leider kein Fachmann der Elektronik bin würde mehr Equipment auch nicht viel Sinn machen.
Einfache Grundkenntnisse habe ich allerdings.
Und wenn jemand den Nerv hat mich anzuleiten sollte der Fehler schon zu beheben sein.
Ich habe mich gerade dur das Manual gekämpft.
Konnte aber die Schaltung vom Oszyllator nicht finden.
Im Gerät habe ich sie vermutlich gefunden.
Die sitzt unter einem Blechgehäuse.
Kann das sein?
Werde später mal ein Bild davon machen.
Dann sehen wir vieleicht weiter.
Danke soweit. . . . . .
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#7
(10.02.2026, 15:11)Konnte aber die Schaltung vom Oszyllator nicht finden. schrieb: Im Gerät habe ich sie vermutlich gefunden.
Die sitzt unter einem Blechgehäuse.
Kann das sein?
Werde später mal ein Bild davon machen.
Genau das war auch meine Erkenntnis, nach Ansicht des Manuals.
Im Bestückungsplan ist nur ein Rechteck über dem Stecker P104 gezeichnet.
Dieser hat nur drei Anschlüsse (evtl. ein 4. an Ground?) und ist auch in der Schaltung nicht näher bezeichnet.
Deshalb konnte ich ihn auch in der Stückliste nicht identifizieren. Hier wäre ein Bild davon sehr hilfreich.
In der Schaltung findet man ihn auf der PDF-Seite 42 unten links als "Blackbox", links neben Q609.
Deshalb mein Hinweis mit der Messung an Kollektor von Q609.
Leider kann man im Forum scheinbar nur Bilder über externe Webhoster einfügen, was mir im Moment zu umständlich ist.
Sonst hätte ich hier einen Screenshot eingefügt.

Falls das Modul defekt ist, habe ich allerdings wenig Hoffnung da Ersatz zu finden.
Aber dazu muss erstmal gemessen werden. Das sollte aber mit einfachen Mitteln (Multimeter) zu lösen sein.
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#8
Habe mal am Steckeranschluss P104 auf der Platine gemessen.
Da kommt nichts!
Jetzt versuche ich mal das Bild von dem Bereich zu laden.
[Bild: 01-1000038347.jpg]

Habe im unteren Bereich des Rechteckes keine Spannung anliegen.
Im oberen bei GND und +B messe ich 12,49V
Hilft das weiter?
Den Q609 muss ich noch suchen.
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#9
Moin,

den Oszillator kann man auslöten und öffnen, darin ein
Transistor, der gerne mal kaputtgeht.

Ohne Meßgerät natürlich wie so oft ein Blindflug.
         Gute Grüße, Andreas
         36 Jahre HiFi-Service
               1984 - 2020
              >36000 Reps

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#10
Den Trasistor 609 habe ich jetzt auf dem Foto entdeckt.
Wäre das nicht die Spannung die ich an +B gemessen habe?
Die kommt doch aus dem Teil?
Wäre das dann die Messung am Kolektor?
Falls ja,würde das doch bedeuten dass der Oszillator mit Strom versorgt wird.
Aber es kommt am Anschluss von P104 nichts an.
Dann sollte der Fehler doch dazwischen sitzen?
Wenn dann unter der Abdeckung ein Trasistor sitzt könnte das doch der Hauptverdächtige sein.
Ich hoffe das habe ich jetzt richtig so kombiniert?
Also muss diese Abdeckung als nächstes runter um zu sehen was da drunter ist???
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#11
Ist hier vielleicht was zu finden?
[Bild: 02-1000038346.jpg]
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#12
Das ist der Teil für die Aufnahme. Die Vormagnetisierung wird ebenfalls vom Oszillator über Pin "BIAS OSC" versorgt. Da muss auch bei Aufnahme etwas anliegen.
Du hast im Post #8 schon richtig erkannt, dass an B+ bei Aufnahme Versorgungsspannung anliegen muss. Damit scheint das Problem wirklich im Oszillator zu liegen.
Jetzt solltest du den Hinweis von "grautvOHRnix" aus Post #9 beachten. Mich würde noch ein Bild des Oszillators von oben interessieren.

Durch dein Bild konnte ich das Teil schon mal in der Stückliste finden.
Z001 Oszillator-Block 24606114 NOB-015
Wie vermutet nirgends zu finden.
Also dem genannten Hinweis folgen und versuchen das Teil zu öffenen.
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#13
Von Oben sieht man im Moment nur des kleine Blechgehäuse.
Das werde ich spätestens morgen mal entfernen und dann ein Bild machen.
Ich hoffe darunter ist tatsächlich ein defekter Transistor verborgen und man kann das Tape wieder fit machen.
Danke erstmal
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#14

Hallo Freunde
Ich habe das Teil nun ausgelötet.
Vorher habe ich aber noch eine kurze Messung an +B gemacht.
Die Spannung ändert sich dort je nach angewähltem Bandtyp von ca. 7,5V - 12,5V - 17,5V DC
Am Ausgang zum Löschkopf -Mulimeter auf AC gewechselt - aber keine Spannung messbar.
Hoffe das bestätigt den Verdacht auf das Innenleben des Oszillators.
Diesen konnte ich relativ einach dann auch öffnen.
Tatsächlich findet sich darin ein Transistor Typ C1384 und das gleich 2x.
Bild folgt.
Wie gehe ich nun weiter vor?
Vermutlich beide tauschen?
Habe eine sehr bergenzte Zahl an Transistoren von früheren Bastelobjekten rumliegen.
Vielleicht kann man da was verwenden.Werde am Nachmittag mal aufschreiben was vorhanden ist.
Da ich sehr abgelegen wohne muss ich Bauteile immer im Netz bestellen.



[Bild: 02-1000038430.jpg]

[Bild: 03-1000038429.jpg]
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#15
Moin,

es sollte zwingend ein 2SC1384 sein, weil Du sonst den
Löschoszillator neu abgleichen mußt, was Du nicht kannst.

Ansonsten kommt ja auch parallel Hilfe im TB-Forum.

Hi
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#16
Das original "2SC1384" ist scheinbar nicht so leicht zu beschaffen.
Alternativ wäre ZTX851 möglich, den es bei Reichelt gibt:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produ...ine-216609

Aber sag uns erstmal was du noch zu Hause hast.
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#17
(11.02.2026, 12:46)grautvOHRnix schrieb: Moin,

es sollte zwingend ein 2SC1384 sein, weil Du sonst den
Löschoszillator neu abgleichen mußt, was Du nicht kannst.

Ansonsten kommt ja auch parallel Hilfe im TB-Forum.

Hi

Das wäre natürlich die 1. Wahl. Ob man davon aber NOS Ware zu einem bezahlbaren Preis bekommt, ist doch schon schwierig.
Aber auch bei Austausch mit originalen 2SC1384 müsste eigentlich die Vormagnetisierung neu abgeglichen werden,
da er ja wahrscheinlich die Stromverstärkung der alten Transistoren nicht mehr messen kann. Höchstens wenn einer noch i.O. wäre.

Für die Löschfrequenz und die Spannung am Löschkopf sehe ich in der Schaltung keine Einstellmöglichkeit.

Eine andere Alternative wäre auch noch der Typ (billigerer Versand und guter Händler):
https://www.ebay.de/itm/360646519360?srs...W1N1AbgIRG

Nachtrag:
Mir ist gerade auf dem Bild noch etwas aufgefallen.
Wenn der gelbliche Kondensator ein Tantal-Elko ist, könnte der noch durchgeschlagen/kurzgeschlossen sein.
Deshalb mal bitte ein Bild von der Unterseite der Platine machen. Dann könnte man die Schaltung besser erahnen, da sie ja nicht im SM vorhanden ist. 
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#18
Hallo
Ja,mal sehen wo die "Nuss" zuerst geknackt wird.
Bin natürlich für jede Hilfe dankbar.
Dann werde ich mal gleich die 2 Transis bestellen.
Hatte ja irgendwo aufgeschnappt mann könne am Löschkopf eine Wechselspannung bis zu 40V messen.
Das wäre ja wenigstens eine Hilfestellung gewesen ob man auf der richtigen Spur ist.
Wenn gar nichts ankommt an Spannung sagt doch das vermutlich auch was aus.
Oder liege ich da falsch?
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#19
Hier mal Bilder der Platine.
Kann ich den Transistor aus dem Link 1 zu 1 zum Alteverbauen ohne eine Änderung ?
Dann würde ich 2 davon bestellen.

Erhältlich sind ja beide Typen.
Welchen soll ich denn da nehmen?

Bilder:
[Bild: 10.jpg]

Nochmal

[Bild: 9.jpg]
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#20
Der Kondensator scheint kein Tantal zu sein. Um ganz sicher zu gehen, könntest du ihn an einem Anschluss auslöten und den Widerstand messen. Falls dein DVM Kapazitätsmessung kann, wäre die Messung sogar noch aufschlussreicher.
Wenn du noch andere Transistoren hast, lass und doch mal wissen welche. Am besten wovon du zwei gleiche hast. Es müssen zwei NPN-Typen sein.
Dann würde ich vorschlagen erstmal mit diesen zu testen, um einen anderen Fehler auszuschließen. Ich habe in seltenen Fällen auch schon beschädigte Spulen gehabt.
Wenn das dann funktioniert, würde ich aber eher zu den 2SC3328 aus dem 2. Link raten. Sie sollten 1:1 Pinkompatibel sein.
Die originalen hatte ich bei ebay zwar auch gefunden, aber mit 25$ Versandkosten aus Amiland.
Sollte das dann alles funktionieren, musst du schauen, ob die Aufnahme-Qualität noch mit alten Aufnahmen übereinstimmt.
Dazu ggf. mit alten Aufnahmen von diesem Gerät vergleichen. Da dein Gerät ja eine Kalibrierungsfunktion hat, könnten dabei auftretende Probleme das auch ein Anhaltspunkt sein
Dann kommst du leider - wie von grautvOHRnix geschrieben - um einen Neuabgleich der Vormagnetisierung nicht herum.
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#21
Von meinen Reserven passt vermutlich nichts .
Sind:
BC 637
BC 639
BD 139
Werde somit die von Kessler bestellen.
Sollte später doch ein Abgleich notwendig werden hätte ich schon einen Radio/TV Meister an der Hand.
Nur möchte ich diesen nur in wirklichen Nötfällen belästigen da er sehr wenig Zeit hat und ich auch ein schönes Stück weit fahren müsste.
Ich hoffe dass wir es auch selbst auf die Reihe bekommen.
Danke soweit.
Den Kondensator versuche ich am Abend mal zu prüfen.
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#22
Am Kondesator messe ich ausgelötet:
6,5 k-Ohm.
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#23
Sollte eigentlich spätestens nach einigen Sekunden > 1 MOhm sein.
Kapazitätsmessung kann dein DVM nicht?
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#24
Leider nicht.
Sollte ich nochmals etwas länger messen?
Hatte die Messspitzen nur kurz am Kondensator.
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#25
Ja kann nicht schaden. Danach dann noch einmal anders herum messen. Da sollte in etwa der gleiche Wert nach einigen Sekunden heraus kommen.
Auch darauf achten nicht mit den Fingern an die Anschlüsse/Messspitzen zu kommen. Das verfälscht die Messung.
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