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Wozu braucht ihr Plattenklemmen - ist bei Euch die Schwerkraft kaputt?
#26
Chef - die Dinger seh’n alle so aus. Wer will da auch schon hin?

[Bild: ZyBAKY3l.jpeg]
Democracy Dies in Darkness
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#27
Warum kriegt KI bei zu viel Glotzen von Event Horizon Flugversuchen mit ollen Eisenbahnen nix anderes gebacken? Frage für nen Freund ... Crazy
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#28
Hi, 
wie haben vor jahren mal Blindversuche mit und ohne "Türstopper" gemacht, keiner hat einen Unterschiede gehört, etweder gab es keinen oder unser aller Gehör ist dazu nicht mehr in der Lage da was rauszuhören, also ist so ein Ding so sinnlos wie ein Arschloch am Ellenbogen, meine / unsere Erfahrung. Floet

Guude
Harry
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#29
Eine Plattenklemme ist also sinnlos...spannend.
du meinst also sie sei NOCH sinnloser als der Plattenspieler an sich?
Nett kann ich auch, bringt aber nix. 
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#30
(13.03.2026, 09:30)Bastelwut schrieb: Eine Plattenklemme ist also sinnlos...spannend.
du meinst also sie sei NOCH sinnloser als der Plattenspieler an sich?

Äh WO steht bei meinem Posting etwas was dich zu dem sinnlosen Posting angeregt haben könnte der Plattenspieler an sich wäre sinnlos, Brille aufsetzen ... Oldie 

Nochmal, "Türstopper" (Plattengewichte/Klemmen) nur von denen red ich, sind sinnlos, nach MEINER Erfahrung, hast verstanden ja ?

Guude
Harry
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#31
Es gibt Leute, die das alles nicht, oder zum jetzigen Zeitpunkt einfach falsch, oder eben "anders" verstehen. Wink3

Der Plattenspieler ist heute sowas wie ein nehr oder weniger ansehnliches Lifestyle-Produkt mit sehr unterschiedlichen Strömungen.

Ich zähle beispielsweise zu den "Posern", die mit der "Qualität" der Platte wenig anfangen können, das Gefummel und die Störungen nicht mögen. der Dreher ist auch eine Spielwiese, auf der selbst Doppellinkshänder immer wieder kleine Modifikationen und Änderungen einbringen und kommunizieren  können. Also auch ein soziales Spielfeld.

Und das Gewicht? Wellige Platten möchte ich erst gar nicht auflegen, da ich in der Regel schon mit nagelneuen "planen" Platten an den Rand der Verzweiflung gebracht werde.

So ein Gewicht gehört für mich zu einem optischen Blickfang (mehr soll der Dreher auch nicht sein)  einfach dazu. 

Wie in jedem Lebensbereich setzen andere Leute da sicher völlig andere Schwerpunkte...Das war halt meiner  Thumbsup
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#32
Das Plattengewicht, der Aftermarket-Heckspoiler der Plattenspielerzubehörindustrie!
"They made you pay in guilt for your salvation."
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#33
...auf den einzigen Beitrag zu diesem Thema , welcher eine gewisse Substanz beinhaltet , wurde bislang kaum eingegangen...

https://old-fidelity-forum.de/thread-552...pid1753131

...wo bleiben die Erfahrungen der DUAL - Freunde...? scratch
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#34
Ich fürchte ich muss um Entschuldigung bitten.

(13.03.2026, 09:47)make-my-day schrieb:
(13.03.2026, 09:30)Bastelwut schrieb: Eine Plattenklemme ist also sinnlos...spannend.
du meinst also sie sei NOCH sinnloser als der Plattenspieler an sich?

Äh WO steht bei meinem Posting etwas was dich zu dem sinnlosen Posting angeregt haben könnte der Plattenspieler an sich wäre sinnlos, Brille aufsetzen ... Oldie 

Nochmal, "Türstopper" (Plattengewichte/Klemmen) nur von denen red ich, sind sinnlos, nach MEINER Erfahrung, hast verstanden ja ?

Guude
Harry


Ich fürchte mir bleibt keine andere Wahl als um Entschuldigung zu bitten...mea culpa.
Natürlich hätte ich mich ausfürlicher und deutlicher ausdrücken müssen.
Niemals wäre es mir in den Sinn gekommen zu behaupten, ja nur zu denken, Du hättest geschrieben
Plattenspieler seien sinnlos, denn das tatest Du mit keinem Wort.
Viel mehr wollte ICH mit meinem Posting darauf hinweisen, dass alle Plattenspieler sinnlos sind,
so lange es um die möglichst naturgetreue Wiedergabe von Musik geht.
Plattenspieler sind schöne, oft feinmechanische Instrumente, die trotz aller ihrer physikalischen Schwächen
in der Lage sind Musik halbwegs erträglich wiederzugeben.
Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Diskussion über die klanglichen Vor- oder auch Nachteile von
Plattenklemmen absolut sinnfrei. Es kann nur um optische Fragen gehen und natürlich darum, des Ritual
des Plattenauflegens um eine weitere Aktion zu bereichern.
Deswegen bin ich der Meinung, dass eine Diskussion um die Eigenschaften eines solchen Teiles zwar sinnlos
ist, die Plattenklemme als solche jdeoch zweifelsohne nicht.
Ich hoffe ich konnte die Sache damit klären und möchte nicht versäumen, nochmals um Entschuldigung
zu bitten.
Nett kann ich auch, bringt aber nix. 
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an Bastelwut für diesen Beitrag:
  • HisVoice, akguzzi, Caspar67
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#35
(13.03.2026, 09:13)Gorm schrieb: Warum kriegt KI bei zu viel Glotzen von Event Horizon Flugversuchen mit ollen Eisenbahnen nix anderes gebacken? Frage für nen Freund ... Crazy

… ich bin sicher, wir schaffen es gemeinsam, dass auch Du Dich in diesem Thread heimisch fuehlst.

Druschba!

[Bild: I8BCuT9l.jpeg]
Democracy Dies in Darkness
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Pufftrompeter für diesen Beitrag:
  • Deubi
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#36
Naja, ich hatte ja die dumme Frage gestellt, ob das zum Glätten der welligen Platten sinnvoll wäre. Selber habe ich so'n Ding noch nie in der Hand gehabt oder mit Bewußtsein gesehen. Aber die Diskussion hat meinen Horizont erweitert. Vielleicht sind das ähnliche Sachen wie, mit welcher Mechanik das Band bzw. der Bandteller auf der Bandmaschine gehalten wird.
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#37
(13.03.2026, 14:25)gst schrieb: Aber die Diskussion hat meinen Horizont erweitert. 

Das allerdings war nun wirklich nicht der Sinn oder die Intention dieses Threads ... machst Du das mit Absicht? 

Bastel hat's verstanden, Scope hat's verstanden, GORM hat's verstanden, nur Du must hier wieder konziliant querschiessen. 

Kannst Du Dich nicht einmal an die geltenden Spielregeln halten?
Democracy Dies in Darkness
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#38
...ich liebe unser OldFi.... Heart
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#39
[Bild: Mein-Freund-Freddy-II.jpg]

Ob eine Plattenklemme (oder ein Plattengewicht) sinnvoll ist oder nicht, 
hängt stark vom Plattenspieler und dem Zustand der Schallplatten ab. 
Es handelt sich um ein Zubehörteil, das sowohl überzeugte Anhänger als auch Kritiker hat.

Hier ist eine Übersicht der Argumente:

Warum Plattenklemmen NICHT sinnlos sind (Pro):

Glätten von Verwellungen: Eine Klemme drückt leicht wellige Platten flach auf den Teller, was die Abtastung durch den Tonabnehmer verbessert.

Resonanzdämpfung: Durch den festeren Kontakt zwischen Schallplatte und Plattentellerauflage (besonders bei harten Auflagen) können Resonanzen im Vinyl gedämpft werden, was zu einem saubereren Klangbild führt.

Sicherer Halt: Bei stark welligen Platten kann ein Gewicht/eine Klemme verhindern, dass der Tonarm unkontrolliert auf- und abspringt.

Besseres Cueing: Das Ansetzen des Tonarms wird bei einer fixierten Platte oft als einfacher empfunden.

Warum Plattenklemmen sinnlos oder nachteilig sein können (Contra):

Verschleiß des Lagers: Zu schwere Plattengewichte können die Tellerachse und das Tellerlager unnötig belasten, was zu erhöhtem Verschleiß führt.

Nicht geeignet für alle Teller: Bei Plattentellern, die konkav (nach innen gewölbt) sind, bewirkt ein Gewicht oft das Gegenteil – die Platte wird in der Mitte nach unten gedrückt, hebt sich aber am Rand ab.

Ungeeignet für Subchassis-Spieler: Bei vielen klassischen Spielern (z.B. ältere Thorens oder Dual mit schwingendem Chassis) kann ein zu hohes Gewicht die Federung beeinträchtigen.

Kaum Wirkung bei planen Platten: Auf einer absolut planen Schallplatte hat eine Klemme wenig Einfluss auf den Klang.

Fazit:

Bei leicht welligen Platten und einem Teller, der eben aufliegt, kann eine Klemme oder ein leichtes Gewicht sinnvoll sein. Für Subchassis-Spieler oder Liebhaber von absolut planen Platten ist es oft nicht notwendig. Leichte Klemmmechanismen sind oft schonender für das Lager als schwere Gewichte.

LG.....Ha-Die

PS: Danke Dir mein lieber Freund Freddy. Drinks
Das Leben besteht aus zwei Teilen: die Vergangenheit - ein Traum; die Zukunft - ein Wunsch.

またね

Ha-Die the Dragonheart
[Bild: 3d-blackwhite-yingyang.gif]



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#40
Um nochma was zu welligen Platten zu "sagen".
Vor Jahren habe ich das Video hier aufgenommen.
Lenco-Laufwerk -> TP16 Tonarm -> DL103

Nett kann ich auch, bringt aber nix. 
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#41
Das Video vereint, Design, Sound und Technik nach meinem Geschmack. Wink3
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#42
Ich brech ab  Lol1 Lol1 Lol1
"Autofocus has ruined quality"
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Kimi für diesen Beitrag:
  • Deubi
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#43
(13.03.2026, 15:08)hadieho schrieb: Resonanzdämpfung: Durch den festeren Kontakt zwischen Schallplatte und Plattentellerauflage (besonders bei harten Auflagen) können Resonanzen im Vinyl gedämpft werden, was zu einem saubereren Klangbild führt.

Kann mir jemand mal die physiknobelpreisverdaechtige Resonanz einer vollflaechig auf einer gedaepften Plattentellerauflage aufliegenden Platte mit einer modellhaften Erlaeuterung nahebringen?

Resonieren ab jetzt auch schon vollflaechig verklebte Fliesen an der Wand? Oder die billige Aldi-Salami, die mit Margarine vollflaechig auf dem Wurstbrot verklebt ist? Oder die fetttriefende, labberige  Pizza Hawaii mit extra Ananas auf dem Teller beim suedostanatolischen Fake-Italiener? 

Oder anders gefragt - was ist so schwer, vor dem Posten wenigtens versuchsweise EINMAL und wenn auch nur kurz die 25W-Funzel in der Birne anzuknipsen, um sich selbstkritisch mit dem faktenentrahmten Erguss auseinanderzusetzen, den man grad fast abgesetzt haette und soetwas wie Scham zu empfinden ob des offensichtlichen Bloedsinns, den man da schreibt?
Democracy Dies in Darkness
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Pufftrompeter für diesen Beitrag:
  • Jottka
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#44
In der Welt der waschechten Vollaudiophilen lauern Resonanzen an den unmöglichsten Stellen, die bei der Schallplatte ihren Höhepunkt erreichen.
Da gibt es einige Leute, die aus eben diesem Grund unterschiedliche Headshell hören können.

Das Hören einer Plattentellerauflage gehört da zu den Basics und ist dort selbstverständlich und gehört zu den ganz groben Geschichten.

Dir mangelt es an der Gabe, dich den Dingen hinzugeben, dich zu öffnen. 
In den Club kommen Leute "wie du" halt nicht rein, und ich muss auch draußen bleiben.

Hast du damit ein Problem?
[-] 1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:
  • al3x135
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#45
Kommen wir noch einmal auf das Verbiegen/ Komprimieren zurück.

Ich denke die Annahme, das die LP ursprünglich auf einem flachsen Master produziert wurde, kann als richtig angesehen werden.

Das meint, dass eine krumme LP sicher Abweichungen hat, die nach dem Mastering entstanden sind. In erster Näherung gehe ich nun davon aus, dass bei einer verbogenen Platte auf der einen Plattenseite die Rille als gestaucht angesehen werden kann und auf der anderen die Rille als gedehnt anzunehmen ist - leider bleibend.

Wenn man nun die Platte gerade drückt, sollte sie sich eben umgekehrt verhalten - das Gedehnte wird wieder gestaucht das Gestauchte gedehnt - ja es gibt dabei sicher Grenzen, immer dann, wenn die Verwerfungen so groß sind, dass die Materialdicke um die neutrale Zone in der Mitte lokal so stark verbogen wird, dass lokal eine mit dem Master andere Abweichung zum Anpressdruck durch die Gewichte gegeben ist.

Ich muss auch gestehen derartig wellige Platten, wie hier gezeigt besitze ich nicht und vermute, dass ich die auch ersetzt hätte. Ich gehe von Abweichungen um eine bis zwei Plattendicken aus und dann von einer Schüsselung oder einem leichten Sattel.

Außerdem, natürlich läßt sich auch Vinyl, komprimieren und dehnen, damit meine ich aber, das an der Biegekante das Material zur neutralen Zone etwas dicker oder eben dünner wird. Aber es geht dann in erster Näherung in die alte Form zurück, wenn man es in die Gegenrichtung bewegt/ zwingt.

Ausnahme, das Material ist - insbesondere thermisch - über den Glaspunkt erhitzt/ getrieben worden, dann kann die Oberfläche anders verformt worden sein, so dass einfaches Dehnen und Stauchen einhergehend mit der beschriebenen Veränderung der Dicke zur neutralen Zone nicht der einzige Effekt ist.

Egal, ich bin mir sicher, leichte Wellen lassen sich mit einem Gewicht innen und einem Ring außen so verändern, dass die Platte dem Zustand nach dem Pressen wieder nahekommt und je nach Verformung dann auch identisch ist, ob man das hört, das sei dahin gestellt. Aber darum geht es doch und natürlich auch, den inneren Monk beim Abspielen zu beruhigen.
1) ARCAM AVR 550, Canton Ergo RCL + Ergo 655, 3 SAC Igel 50t, SUB10, Magnat Quantum 505, Vu duo4k, Panasonic UB704, Thorens TD320 MK2, AT33PTG/II, Trigon Vanguard 2; Zone 2 JBL Control One 
2) Sherwood AVP9080RDS, Abacus APC 12-23, Eve Audio SC307, T+A DVD1235R, Dual CS5000, Goldring Eroica
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#46
Also ... mal ohne Vollzitat:

PVC ist in etwa so kompressibel wie Wasser. Naemlich im Rahmen der Messgenauigkeit fuer diesen Fall: Gar nicht. Das ist auch nicht diskutierbar und ein schlicher Materialparameter.

Sollte sich eine Platte NACH DEM PRESSEN verwellen, dann ist das eine Flaechenzunahme der Platte, die damit einhergeht, dass sich einige  Teile der Platte und damit auch die eingepraegten Rillen laengen. Uebrigens praktisch gleich auf BEIDEN Seiten der Platte ... die Rille wird auf beiden Seiten LAENGER. Selbstredend wird die Platte dabei irgendwo DUENNER ... irgendwo muss das Material fuer die groessere Oberflaeche ja herkommen.

Die eingepraegte Rille beschreibt nun eine - im Vergleich zum Pressvorgang laengere -  Achterbahn statt der (fast ...) kreisrunden Schnecke um das Zentrum. Damage done.

Man kann ABSOLUT NICHT davon ausgehen, dass man durch Plattdruecken die Platte (elastisch/reversibel bei Raumtemperatur oder plastisch/irreversibel durch uebersteigen der Glass-Transition-Temperatur) diese exakt in ihre urspruengliche Oberflaechenstruktur so zurueckverformt, wie die Oberflaeche zuvor auseinandergezogen wurde: Man kann auch keine Zahnpasta zurueck in die Tube druecken oder ein Gummiband zusammendruecken. Oder gelaengtes Blech durch Ausbeulen wieder in einen Kotfluegel zurueckverformen - wer's mal probiert hat, weiss, dass am Ende immer zuviel Oberflaeche uebrig ist und das Material wellig bleibt. Klopft man die Wellen glatt, ist das Blech am Ende zu duenn und zu lang. 

Marterial zu ziehen ist ganz einfach ... es wieder zusammenzudruecken leider nicht. Das Material ist plastisch verformt, die Kristalle und Molekuele sind umorganisiert, die Oberflaeche vergroessert und einen Rueckweg gibt es thermodynamisch nicht: Der Prozess der plastischen Verformung erzeugt Entropie = Unordnung: auch Wasser fliesst nicht zurueck ins Glass sondern formt eine fette, flache Pfuetze.   

Viel wahrscheinlicher ist es also, dass beim Plattdruecken andere Bereiche der Platte also kompensatorisch durch die Spannung im Material entweder durchs Buegeln oder durchs Plattengewicht ebenfalls langzogen werden, bis alles wieder in einer Ebene liegt und durch's Plattdruecken zudem noch weitere Oberflaechenverzerrungen hinzukommen. Und obwohl die Planne nun schoen platt aussieht, ist sie was den Vergleich zur Pressmatritze anbelangt, nicht besser geworden. Nur platter.   

Wer mal ein Spannbettlaken auf dem Bett faltenfrei geradegezogen hat, in dem er ueberall NOCH MEHR gezogen hat statt irgendwo 'was zusammenzuschieben, um die Falten wegzubekommen, weiss sowieso, was ich meine ...

Soweit logisch?
Democracy Dies in Darkness
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#47
Meine 2 ct :

Ich glaube es wurde noch nicht zwischen Plattenklemmen und gewichten differenziert. 
Die Klemmen sind meist sehr leicht, weil sie ja durch das Gewinde aufgeschraubt werden und die Platte so fixieren. Das Plattengewicht liegt nur auf und die gibt es ja bis zu 900 g. 
Meins wiegt nur 188 g und dient nur dem einen Zweck : Es soll gut aussehen. 
Ein Kumpel hat es für mich gedreht. Im Hintergrund ist der passende Single Puck zu sehen. 



[Bild: IMG-5742.jpg]


Eine Platte abzuspielen stellt für den Schöngeist in mir eine hohe visuelle Befriedigung dar. 
Die Rotation der Platte ist für mich die absolute Symbiose zur Musik, weil Musik für mein Empfinden immer was mit einer Kreisbewegung zu tun hat. Das Metallisch glänzende „Gewicht“ auf der Platte verstärkt die visuelle Wahrnehmung der Rotation und auch das Gefühl, dass da ein technisches Gerät einen Tonträger abspielt. 
Außerdem leitet in meinem Fall der oben eingearbeitete Messing Knauf die zischenden S-Laute im Uhrzeigersein noch oben links ab, so dass ich sie nicht mehr hören kann.
>> Kommunikation ist nicht was der Eine sagt, sondern was der Andere versteht <<
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an HifiChiller für diesen Beitrag:
  • Deubi, Old Boy, Caspar67
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#48
Zum Thema Platten bügeln. 
Es wird ja nicht nur mit Druck sondern in erster Linie mit Wärme geearbeitet. 
Stichwort Thermische Rückformung. 
Hier wird das Material nicht mechanisch zurückgeformt sondern nur durch Zuführen von Wärme richtet sich die Struktur des Kunstoffs wieder in seine ursprüngliche Position. Die Moleküle „erinnern“ sich quasi an ihre ursprüngliche Ausrichtung. 
Bei reinem PVC zB bei den Profilen von Kunstoff-Fenstern weiß ich dass es funktioniert. Man erwärmt die kalt verformte Stelle (zB Hebelspur bei Einbruch) auf 175 Grad und diese formt sich selbständig zurück. 

Eine Platte besteht nur zu 80 % aus PVC. Die anderen 20 % sind Weichmacher, Stabilisatoren, Schmiermittel und Farbpigmente. Wenn ich da mit 175 Grad rangehe war es hoffentlich eine Modern Talking Platte. 
Ich gehe davon aus, das wegen der Mischung eine selbständige Rückformung nicht möglich ist. 
Ich habe mich selbst im Bügeln versucht und die unterschiedlichsten Ergebnisse gehabt. 
Bei mehreren Platten ist genau das passiert was Carsten beschreibt. Die Verformung ist in die horizontale Ebene verlagert worden, die Rillen sichtbar seitlich verformt und die Platte war jetzt erst recht unspielbar. 
Einige Platten konnte ich mit mehr Erfolg bügeln, der Höhenschlag war aber dann auch nur (akzeptabel) gemindert und die Wiedergabe einwandfrei möglich.
>> Kommunikation ist nicht was der Eine sagt, sondern was der Andere versteht <<
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#49
(13.03.2026, 19:30)Pufftrompeter schrieb: Was und viel weggeschnippelt.

….
   

Wer mal ein Spannbettlaken auf dem Bett faltenfrei geradegezogen hat, in dem er ueberall NOCH MEHR gezogen hat statt irgendwo 'was zusammenzuschieben, um die Falten wegzubekommen, weiss sowieso, was ich meine ... 

Genau da hänge ich jetzt, denn ich schiebe gerade Spannbettlaken zusammen, die sind aus Stretch-Stoff - also so gewebt und das ist ja auch der Grund - also mit, dass die nach der Nacht in der durchgelegenen Matratze wieder glatt werden.

Ich vermut eher, dass es auf die Größenordnung ankommt, ab wann es aus der quasi elastischen in die plastische Verformung geht.

Aber ja, da die LPs offensichtlich plastisch bleibend verformt sind, bin ich geneigt, dem Blechvergleich zu folgen, gut zumindest als nicht abwegig zu erachten. 

Wo hänge ich, dass LPs eben elastisch sind und Gummi - der Vergleich kam ja auf - eben exakt so eingefroren werden kann, dass es dünn erscheint, um sich dann später wieder in dickes kurzes Material zu entspannen - habe ich gerade schön an einem Gummiring gesehen, der um eine Fischstäbchen-Verpackung gelegt war, der hat sich mit dem Erwärmen wieder in die alte Form zurück entwickelt. 


Und, ja, bei deutlichen Wellen mit mehreren cm, da ist Dein Ansatz sicher richtig, ich bin so um 1 bis 2 mm, selbst das stört mich. Hänge gerade aber selber, was ich da für den richtigen Ansatz halte - muss das erst einmal über die Nacht verarbeiten.

Am liebsten würde ich das ja messen - drei Messschallplatten und dann zwei davon bleibend aber jede unterschiedlich stark verbiegen und dann flatternd und anschließend flachgedrücken messen. 


Ach, vergessen - ich habe ja gar keinen Außenring. Uff, Glück gehabt, ich war schon fast am Bestellen von den LPs.
1) ARCAM AVR 550, Canton Ergo RCL + Ergo 655, 3 SAC Igel 50t, SUB10, Magnat Quantum 505, Vu duo4k, Panasonic UB704, Thorens TD320 MK2, AT33PTG/II, Trigon Vanguard 2; Zone 2 JBL Control One 
2) Sherwood AVP9080RDS, Abacus APC 12-23, Eve Audio SC307, T+A DVD1235R, Dual CS5000, Goldring Eroica
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#50
Hallo, da denkt man, man hat den ultimativen "Dreher" und wird von der Nutzung so herrlicher Erfindungen wie
Plattenklemmen oder Glättungsgewichten und -Ringen komplett ausgenommen.

Ein ELP streikt mit sowas, die Schublade zuzumachen. Will er nicht haben, Mimose die.  LOL
 Tangential geschnitten
- tangential abzutasten

Gruss - Bernd
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