Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
Hallo, ihr alle.
Mir ist ein Yamaha AX-892 auf die Werkbank gekommen. Auf Standby alles gut, beim Einschalten fliegt die Sicherung. Mit meinen zugegebener Maßen laienhaften Fähigkeiten (Multimeter ist vorhanden und löten kann er) konnte ich ziemlich eingrenzen, das hier wohl das kleine Netzteil der Übeltäter ist.
Der Defekt kam übrigens von jetzt auf gleich, abends abgeschaltet, beim nächsten Einschalten die Mallörität. Nun mein eigentliches Problem: Ich habe die Teilenummer aus der Serviceanleitung und das Netz findet nix.... VY651700. Wie kommt man da ran, ist das noch lieferbar? Wenn ja, welche Adresse ist die richtige für Yamaha-Ersatzteile?
In einem anderen Beitrag hatte ich gelesen, das Armin das mal bei jemand ersetzt hat mit dem Hinweis, das es sich um kleines Geld handelt und so fort....
Über Hilfe und Rat würde ich mich sehr freuen, denn der Amp hat sonst nix und ist optisch wie neu....
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 1.538
Themen: 9
Thanks Received: 1.142 in 583 posts
Thanks Given: 114
Registriert seit: Nov 2021
Bewertung:
31
Die Yamaha-Teilenummer ist sichtlich nicht hilfreich, warum versuchst du es nicht stattdessen mit der Bauteilbezeichnung?
Beiträge: 15.778
Themen: 816
Thanks Received: 28.474 in 6.830 posts
Thanks Given: 2.435
Registriert seit: Oct 2014
Bewertung:
129
Gestern, 20:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 20:51 von scope.)
Jetzt mal ein hoffentlich fruchtender Tip:
Geräte mit Standby Netzteil, die einen vermuteten Defekt in einer, oder beiden Endstufen, oder dem Hauptnetzteil haben, würde AUCH ICH
niemals einfach so ans Netz anschließen und einschalten.
Das Relais auf dem Standbynetzteil ist temporär zu brücken. Danach kann man den Verstärker in klassischer Art über den Regeltrenntrafo langsam hochfahren, während man Offset und Stromaufnahme im Auge behält.....
Also erst mal 20V...2 sek warten....50V....2 Sek 100 V usw.
Das spart Sicherungenn Bauteile, Leiterbanhnen und Nerven.
Einfach ein Bauteil auswechseln und dann mal einschalten, käme zumindest mir nie in den Sinn.
1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag
• Bassmann
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
(Gestern, 20:09)Florida Boy schrieb: Die Yamaha-Teilenummer ist sichtlich nicht hilfreich, warum versuchst du es nicht stattdessen mit der Bauteilbezeichnung?
... so schlau war ich schon, aber danke erstmal. Das Netz gibt in beiden Fällen nichts her, daher meine verzweifelte Frage..
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
(Gestern, 20:23)scope schrieb: Jetzt mal ein hoffentlich fruchtender Tip:
Geräte mit Standby Netzteil, die einen vermuteten Defekt in einer, oder beiden Endstufen, oder dem Hauptnetzteil haben, würde AUCH ICH
niemals einfach so ans Netz anschließen und einschalten.
Das Relais auf dem Standbynetzteil ist temporär zu brücken. Danach kann man den Verstärker in klassischer Art über den Regeltrenntrafo langsam hochfahren, während man Offset und Stromaufnahme im Auge behält.....
Also erst mal 20V...2 sek warten....50V....2 Sek 100 V usw.
Das spart Sicherungenn Bauteile, Leiterbanhnen und Nerven.
Einfach ein Bauteil auswechseln und dann mal einschalten, käme zumindest mir nie in den Sinn.
... danke für den Rat. Leider habe ich nicht so überragendes Wissen, geschweige denn die passende Ausbildung, wie viele hier im Forum. Teile tauschen, bis es geht, ist bei so etwas ja auch eher Blödsinn bzw. müßig und verbrennt Geld.
Ich hatte den Verstärker auf den Tisch bekommen mit der Ansage: "Gestern Abend ausgemacht, da ging er noch, heute Mittag ließ er sich nicht mehr aus dem Standby wecken bzw. einschalten."
Da schaut man instinktiv erst mal nach Gerätesicherungen und schaltet ein... und es wird kurz hell. Ich habe so einige "moderne" Verstärker wieder zum Leben erweckt, da hat man mir das bei dem hier auch zugetraut... jetzt werde ich wohl passen müssen und mir (evtl. hier?) Hilfe suchen müssen....
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 1.538
Themen: 9
Thanks Received: 1.142 in 583 posts
Thanks Given: 114
Registriert seit: Nov 2021
Bewertung:
31
(Heute, 07:27)Bassmann schrieb: ... so schlau war ich schon, aber danke erstmal. Das Netz gibt in beiden Fällen nichts her, daher meine verzweifelte Frage..
Wau.
Was bitte sollte das Netz zu VY651700 hergeben?
Um mal etwas Licht ans Rad zu machen, ist diese Nummer der 892er in der Euro-Ausführung (und VY651600 der 892er in der US-Ausführung). Der Unterschied liegt in den auf der Rückwand montierten Netz-Steckdosen. Die Nennung in der Stückliste weist nur darauf hin, dass beide Versionen in der Ausführung der Mainboard-Bestückung identisch sind.
Zurück zu meiner Frage: Welches Bauteil suchst du genau?
1 Mitglied sagt Danke an Florida Boy für diesen Beitrag:1 Mitglied sagt Danke an Florida Boy für diesen Beitrag
• Bassmann
Beiträge: 15.778
Themen: 816
Thanks Received: 28.474 in 6.830 posts
Thanks Given: 2.435
Registriert seit: Oct 2014
Bewertung:
129
Zitat:Leider habe ich nicht so überragendes Wissen, geschweige denn die passende Ausbildung,
Das sagte mir auch der Arzt, der mein Knie vor zwei Wochen operieren wollte.
Ich bin dann woanders hingegangen.
Beiträge: 1.384
Themen: 2
Thanks Received: 1.626 in 634 posts
Thanks Given: 1.332
Registriert seit: Mar 2024
Bewertung:
12
Moin.
Das Stby-Netzteil wird völlig o.k. sein.
Wenn eine Sicherung beim Einschalten auslöst, gibt es
einen Kurzschluß im Hauptnetzteil oder in einer Endstufe.
Gute Grüße, Andreas
36 Jahre HiFi-Service
1984 - 2020
>36000 Reps
Some people like cupcakes better,
I for one care less for them!
1 Mitglied sagt Danke an grautvOHRnix für diesen Beitrag:1 Mitglied sagt Danke an grautvOHRnix für diesen Beitrag
• Bassmann
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
Heute, 09:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 11 Stunden von Bassmann.)
(Heute, 09:20)grautvOHRnix schrieb: Moin.
Das Stby-Netzteil wird völlig o.k. sein.
Wenn eine Sicherung beim Einschalten auslöst, gibt es
einen Kurzschluß im Hauptnetzteil oder in einer Endstufe.
Vielen Dank für die Hinweise, somit bin ich als Ungelernter auch am Ende des Lateins. Das Hauptnetzteil als Defekt wäre dann wohl auch das Todesurteil, vermute ich, denn es wird wohl sehr teuer sein oder nicht zu bekommen, höchstens aus einem Altgerät?
Ich wäre auch sehr erfreut, wenn ich jemanden finden würde, der sich dem an sich gut erhaltenen Gerätes annehmen würde und das Ganze den Zeitwert nicht überschreiten würde.... so wie es jetzt ist, ist er ja dann nur ein Ersatzteilträger.... ein Jammer, ich hasse es, etwas so gutes aufzugeben.
Übrigens scheinen wir beide nicht nur Namensvettern zu sein, sondern den gleichen Musiker zu genießen, siehe Signatur ?
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
(Heute, 08:51)Florida Boy schrieb: (Heute, 07:27)Bassmann schrieb: ... so schlau war ich schon, aber danke erstmal. Das Netz gibt in beiden Fällen nichts her, daher meine verzweifelte Frage..
Wau.
![[Bild: CuMcjAul.jpeg]](https://i.imgur.com/CuMcjAul.jpeg)
Was bitte sollte das Netz zu VY651700 hergeben?
Um mal etwas Licht ans Rad zu machen, ist diese Nummer der 892er in der Euro-Ausführung (und VY651600 der 892er in der US-Ausführung). Der Unterschied liegt in den auf der Rückwand montierten Netz-Steckdosen. Die Nennung in der Stückliste weist nur darauf hin, dass beide Versionen in der Ausführung der Mainboard-Bestückung identisch sind.
Zurück zu meiner Frage: Welches Bauteil suchst du genau?
Da bin ich scheinbar zu unerfahren, ich war davon ausgegangen, das eine Teilenummer hilft, weil das bei Autos und Waschmaschinen auch immer geholfen hat  .
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 1.538
Themen: 9
Thanks Received: 1.142 in 583 posts
Thanks Given: 114
Registriert seit: Nov 2021
Bewertung:
31
Schön, das wir doch noch zusammengefunden haben.
Gehe ich also von weniger Bauteilen, als denn vielmehr von Unterstützung aus.
Yuut.
Der Standby-Zweig läuft; es gibt Funkenflug beim Zuschalten des Haupt-Netzteils.
Ein Regeltrafo wird wohl eher nicht vorhanden sein, müssen wir also zu Fuß weiter.
An der Rückwand sitzt zwischen LS-Klemmen und Netzbuchsen der Impedanzschalter:
(Darstellung Spiegelverkehrt, da zumeist nur die (Leiterbahn-) Unterseite gezeigt wird.
Dort bitte die beiden roten Kabel abmachen. Danach Einschalt-Test.
Hintergrund: Die beiden Kabel trennen die Endstufen von der Versorgung. Lässt sich der Trum nun einschalten, liegt der Fehler im Bereich der (deaktivierten) Endstufen.
Alternativ: Die beiden roten Kabel ließen sich auch direkt am Mainboard abfummeln, nur wird es am Schalter einfacher gehen. Dazu schauen, wo sie am Board angeschlossen sind. Eventuell steckbar? Wäre natürlich günstiger.
Umsetzen. Prüfen. Berichten.
1 Mitglied sagt Danke an Florida Boy für diesen Beitrag:1 Mitglied sagt Danke an Florida Boy für diesen Beitrag
• Bassmann
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
Das wird gleich in kurzer Zeit erledigt und berichtet! Vielen lieben Dank!!!
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 1.384
Themen: 2
Thanks Received: 1.626 in 634 posts
Thanks Given: 1.332
Registriert seit: Mar 2024
Bewertung:
12
(Vor 10 Stunden)Florida Boy schrieb: Hintergrund: Die beiden Kabel trennen die Endstufen** von der Versorgung.
** und das erwähnte Hauptnetzteil mit Gleichrichtern und
Siebkondensatoren, die auch einen Kurzschluß haben können.
Umsetzen. Prüfen. Berichten. 
Gute Grüße, Andreas
36 Jahre HiFi-Service
1984 - 2020
>36000 Reps
Some people like cupcakes better,
I for one care less for them!
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
(Vor 8 Stunden)grautvOHRnix schrieb: (Vor 10 Stunden)Florida Boy schrieb: Hintergrund: Die beiden Kabel trennen die Endstufen** von der Versorgung.
** und das erwähnte Hauptnetzteil mit Gleichrichtern und
Siebkondensatoren, die auch einen Kurzschluß haben können.
Umsetzen. Prüfen. Berichten. 

Umgesetzt. Geprüft. Bericht:
Lässt sich einschalten und steuern... Lötkolben und Multimeter sid noch warm....
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 1.538
Themen: 9
Thanks Received: 1.142 in 583 posts
Thanks Given: 114
Registriert seit: Nov 2021
Bewertung:
31
Wie zu erwarten war.
OK.
Problem: Yamaha hat da keine Trennung zwischen links und rechts vorgesehen. Beide Kanäle werden nicht gleichzeitig ausgefallen sein.
Erstmal intensiv schauen: es wird nach irgendetwas verbranntem gesucht; darum Brille, Lupe und viel Licht erstmal nur im Bereich zwischen den beiden Kühlkörpern (KK). Denkbar auch geplatzte Bauteile wie Widerstände oder Transistoren. Die braunen Platinen sind da nicht so hilfreich, denn dadurch lässt sich starke Hitzeeinwirkung nicht wirklich erkennen. Ggf. auch von unten schauen.
Wenn die Hitze dermaßen groß ist und das ist bei einen Ausfall/Kurzschluss i. d. R. der Fall, dann verdampft an den (großen weißen) Emitterwiderständen meistens die Beschriftung. Bitte genauestens schauen.; klar, mittel oder nicht mehr lesbar? Alle acht Stück prüfen + berichten.
Lässt sich partout nichts erkennen, dann müssten die großen Transistoren an den KK ausgebaut werden.
Ist ein (Transistor-) Bauteiltester vorhanden?
Beiträge: 259
Themen: 1
Thanks Received: 137 in 72 posts
Thanks Given: 70
Registriert seit: Sep 2021
Bewertung:
3
Vor 6 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von gst.)
Bevor die ganz große Suche losgeht:
R123 und R124 jeweils an einer Seite auslöten und überprüfen, ob sie den Wert von 100k haben.
Edit:
evtl. noch Überprüfung von R101 und R102, ob sie 220 Ohm haben.
Die Endstufe ist von Yamaha jahrzentelang fast unverändert verwendet worden. der letzte Verteter war der A-S801. In dieser Serie beim AX-892 wird bei der Endstufe nur der positive Zweig auf überstrom abgefragt.
Bevor man die Endstufen-Transistoren ausbaut, kann man Ihre Anschlussdrähte erstmal einen halben cm nach unten von der Platine lösen. Wenn dann der Überstrom beseitigt ist, kann man mehr messen.
In diesem Fall würde ich auf jeden Fall (wie häufig empfohlen) in die Netzzuleitung eine Glühbirne legen., um weitere Schäden überschaubar zu halten.
Zum Trennen der Endstufen könnte man die auch Drahtbrücken J25, J26, J27, J28 herausnehmen. Dann wäre die obere Endstufe ohne Versorgung.
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
Vor 5 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von Bassmann.)
(Vor 7 Stunden)Florida Boy schrieb: Wie zu erwarten war.
OK.
Problem: Yamaha hat da keine Trennung zwischen links und rechts vorgesehen. Beide Kanäle werden nicht gleichzeitig ausgefallen sein.
Erstmal intensiv schauen: es wird nach irgendetwas verbranntem gesucht; darum Brille, Lupe und viel Licht erstmal nur im Bereich zwischen den beiden Kühlkörpern (KK). Denkbar auch geplatzte Bauteile wie Widerstände oder Transistoren. Die braunen Platinen sind da nicht so hilfreich, denn dadurch lässt sich starke Hitzeeinwirkung nicht wirklich erkennen. Ggf. auch von unten schauen.
Wenn die Hitze dermaßen groß ist und das ist bei einen Ausfall/Kurzschluss i. d. R. der Fall, dann verdampft an den (großen weißen) Emitterwiderständen meistens die Beschriftung. Bitte genauestens schauen.; klar, mittel oder nicht mehr lesbar? Alle acht Stück prüfen + berichten.
Lässt sich partout nichts erkennen, dann müssten die großen Transistoren an den KK ausgebaut werden.
Ist ein (Transistor-) Bauteiltester vorhanden?
Bauteiltester nicht vorhanden... nichts verbranntes zu finden, Beschriftungen astrein. Die braunen Kameraden sehen etwas überhitzt aus...
(Vor 6 Stunden)gst schrieb: Bevor die ganz große Suche losgeht:
R123 und R124 jeweils an einer Seite auslöten und überprüfen, ob sie den Wert von 100k haben.
Edit:
evtl. noch Überprüfung von R101 und R102, ob sie 220 Ohm haben.
Die Endstufe ist von Yamaha jahrzentelang fast unverändert verwendet worden. der letzte Verteter war der A-S801. In dieser Serie beim AX-892 wird bei der Endstufe nur der positive Zweig auf überstrom abgefragt.
Bevor man die Endstufen-Transistoren ausbaut, kann man Ihre Anschlussdrähte erstmal einen halben cm nach unten von der Platine lösen. Wenn dann der Überstrom beseitigt ist, kann man mehr messen.
In diesem Fall würde ich auf jeden Fall (wie häufig empfohlen) in die Netzzuleitung eine Glühbirne legen., um weitere Schäden überschaubar zu halten.
Vielen Dank, ich versuche mal mein Glück...
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 259
Themen: 1
Thanks Received: 137 in 72 posts
Thanks Given: 70
Registriert seit: Sep 2021
Bewertung:
3
Vor 5 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von gst.)
Die braunen Kameraden sind Kondensatoren, die normalerweise gar nicht heiss werden (können).
Hat das Gerät eine abschraubbare Bodenplatte? (Ja, sehe ich gerade, sogar komplett, wie erfreulich).
Hast du das das Service Manual - elektrotanya könnte deine Freundin sein.
Ein Ringschlüssel von 5,5mm (Nuss) könnte hilfreich sein.
Beiträge: 22
Themen: 2
Thanks Received: 16 in 4 posts
Thanks Given: 6
Registriert seit: Feb 2026
Bewertung:
0
Also, Fazit:
Ich bin sowohl mit meinem Latein als auch meinem Können an dem Punkt, das ich lieber aufhöre.
Die genannten Widerstände sind in Ordnung. Was mir beim genauen Schauen mit Lupe und viel Licht aufgefallen ist, ist das da wohl schon jemand hier und da gelötet hat, man sieht das recht deutlich an dem vielen Flussmittel an so einigen Stellen, so hat Yamaha nicht gearbeitet.
Ich denke, er ist auch nicht so hochwertig, das ich mir da eine "Fremdreparatur" leisten sollte. Was meint ihr: Als Teileträger behalten oder zum Selbstkostenpreis anbieten?
Auf jeden Fall zwischendurch mal vielen lieben Dank für die Hilfestellung!
Anything over a mouthfull is waisted!
Beiträge: 259
Themen: 1
Thanks Received: 137 in 72 posts
Thanks Given: 70
Registriert seit: Sep 2021
Bewertung:
3
Wenn da schon jemand rumgelötet hat, sollte man den eigenen Einsatz schon bedenken, denn derjenige hat es wohl nicht richtig gemacht.
Wenn 's nicht original Sanken sein muss, könnte man den gesamten Satz an möglichen defekten Transistoren für < 10Euro pro Kanal bekommen. Aber das lohnt wohl nicht. ich würde deshalb sagen: weg mit Schaden.
|