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21.11.2025, 11:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.11.2025, 16:21 von Elektronik_bastler.)
(20.11.2025, 14:31)alter Germane schrieb: (19.11.2025, 20:31)Elektronik_bastler schrieb: Da hast du viele Aluchips in den RFT Laden getragen 
Oh ja. Das Gelumpe kostete ja richtig viel Geld. Zum Glück war die Entlohnung mit Alu-Chips als Zerspaner im 3-Schicht-System für DDR-Verhältnisse richtig gut. Als z.B. zur Herbstmesse 1988 der erste Tuner mit Digitalanzeige von "Stern-Radio Berlin" zu sehen war, hatte ich seinerzeit ab Februar/März 1989 "gekurbelt so ein Ding zu ergattern. In Chemnitz und Umgebung noch keine Chance.
Also habe ich alle möglichen RFT-Rundfunkläden in (Ost)Berlin angerufen. Ein Laden hatte einen Tuner vorrätig und die waren sogar so freundlich, mir das Gerät zurückzulegen. Demnach habe ich am nächsten Tag früh in der Firma angerufen und um einen Tag Urlaub gebeten. Auf nach Berlin. Nach 3,5 Stunden Fahrzeit auf der Autobahn mit dem Trabi stand ich dort im Laden. Es wanderten satte 1710,-Ostmark für den Tuner über die Ladentheke und ich war total happy so ein Ding quasi mit als erster zu besitzen.
Das Gerät war nicht schlecht. Man konnte beispielsweise UKW-Sender in 10-Khz-Schritten feinabstimmen/manuell suchen. Die relevanten Sender wie RIAS 2 oder Bayern 3 waren mit meinem Antennenwald auf dem Dach gut zu empfangen. Selbst NDR 2 war kein größeres Problem.
Das waren noch Zeiten.
Ich habe auch nen Anekdötchen...
in meinem "Jugendzimmer" (Standort Leipzig Süd) hatte ich ne 5 Elemente UKW auf den Balkon in Richtung Berlin montiert...RIAS kam gut rein...aber wehe es fuhr ein Trabbi oder ne Straßenbahn vorbei...dann war Asche mit der Aufnahme 
Später kam ne Gemeinschaftsantenne auf den Neubaublock...dann war Bayern3, HR3, NDR2 und so kein Thema, aber leider kein RIAS.
Als Tuner werkelte ein ST3930 - der heute noch in der Küche tönt...meinen Geracord hatte ich damals schon gemodded (Schaltpläne gabs ja) Die Aufnahmen klingen heute noch gut...bis aufs UKW Rauschen. Als Tellerdreher lief ein Tangentialarm Plattenspieler "HiFi Phonoautomat HK-PA1203".
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• alter Germane
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21.11.2025, 21:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.11.2025, 16:06 von Elektronik_bastler.)
Guten Abend,
heute ist die Kiste an PC angeschlossen worden...Frequenzgang, Dolby Funktion...insbesondere Dolby S + Monitorfunktion...Pegel testen + einpegeln...Löschfrequenz messen und L451/452 auf minimum justieren...alles war i.O.
Was soll man sagen??? Alles funktioniert
Mucke vom Internetradio auf CrO2 Tape --- nix ist ausser Balance --- leider ist beim Radio bei 20kHz schluß
weißes Rauschen über Band...bei 22KHz hörts im Handy mit dem derzeitigen Tongenerator auf...keine -50dB...Soundkartenregler stehen noch nicht korrekt
![[Bild: rausch.jpg]](https://i.postimg.cc/1X69npzY/rausch.jpg)
Der Frequenzgang ist schön geradlinig
Sweep kommt noch...
Mucke lübbt...Play Amp muss noch eingepegelt werden....die Besonderheit: bei S Aufnahme leuchtet B & S...der Ton wird aber korrekt Dolby S mäßig wiedergegeben. Mit meiner Schaltung kann das nichts zu tun haben, da die "DOL0" "DOLB" und "DOLS" Steuerleitungen sich nicht mit "MONT" und "SPB" in meiner Schaltung kreuzen...k.A- ob es vorher schon so war....wer guckt schon genau auf die winzigen Symbole?
Bin taub
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• alter Germane
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(21.11.2025, 11:55)Elektronik_bastler schrieb: Ich habe auch nen Anekdötchen...
Ich hatte damals einen Bekannten in Leipzig. Und ich war echt erstaunt, als er mir RIAS 2 auf der Berliner Frequenz 94,3Mhz vorgeführt hat. Die Frequenz aus dem oberfränkischen Hof, 91,2Mhz kam weder besser noch schlechter als die 94,3Mhz bei ihm in Leipzig. Stereo hatte etwas gerauscht. Da waren wir in Chemnitz besser dran.
Bei mir waren 2 selbstgebaute UKW-Antennen mit jeweils 16 !!! Elementen in einer Antennenspalte, also übereinander in definierten Abstand gestockt Richtung Oberfranken (Bayern) verbaut. Der vertikale Öffnungswinkel wurde somit halbiert und die Gesamtleistung durch die zweite Antenne um ca. 3db erhöht. Schlecht entstörte Trabis hatten kaum eine Chance. Der Empfang von RIAS 1u2 und Bayern 1-3 und später Antenne Bayern war recht ordentlich. Luftlinie zum Sender immerhin rund100 Km.
Richtung Brocken für den NDR hatte ich eine extra Antenne. Der Empfang des rund 200 Km entfernten Sender war in Stereo zufriedenstellend und in Mono top zu empfangen. Richtung Berlin schielte auch noch eine Antenne. Bei Überreichweiten war sogar der AFN zu empfangen. Das waren noch Zeiten.
So ein Antennen-Brimborium habe ich heute aber nicht mehr.Trotzdem werkelt immernoch ein UKW-Dipol und ein Dipol für DAB+ bei mir. Gehört wird aber zu einem hohen Anteil bestimmte Sender aus dem Internet-Radio.
Dein Projekt.:
Deine Aussage <<<Leider ist beim Radio bei 20Khz schluß>>> brachte mich zum schmunzeln. Was soll da noch kommen? Kein einziges Musikinstrument tönt mit 20Khz oder höher. Ich nutze nur Eisenoxidcassetten, meist TDK C-120. Die "kacken" nach meiner Messung an meinem Deck (TEAC R-919X) bereits oberhalb von 16Khz deutlich ab. Dabei höre ich im Vergleich zu einer Chrom-oder Metal-Cassette praktisch keinen Unterschied, obwohl das Deck bei Metal-Cassetten deutlich höher hinaus kommt.
Nun denn. Gratuliere. 
Und viel Spaß damit.
Rolf
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• Elektronik_bastler, jagcat
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Hi an die fleißigen Mitleser...,
die NJM2114L sind geliefert...(Aliexpress) darum gleich ein Test ob Fake...habe den inne IC Fassung gesteckt Pin 1,2,3,4 und zum 8ten ein Draht gelötet... in den Preamp gesteckt -> ca. lediglich 1,5dB mehr Rauschen als der OPA2210...es ist ungefähr das Nivau des originalen M5220. An dieser Stelle gleich noch einen NJM2068 aus einem AIWA Deck getestet ... auch top  besser als der M5220. Also kein Fake...es kann umgelötet werden.
OPA + Original warten
Bin taub
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Hi...
die Stromanschlüsse und Schaltkreise sind aus bzw. eingelötet...noch ein wenig die Reelmotorspannung runtergesetzt von 4V auf 3,2V und am EQ Entzerrer gespielt...zufällig ist es nun wie im Kenwood KX-5010 - 15nF (C105) mit 8,2k (R107) in Reihe, dazu parallel 195k (R105, vorher 180k, blauer kreis, ich will mehr Bass) und ein OP Amp Kompensationskondensator von 100p zw 1 u. 2 / 6 u. 7...C103/104 grüner Pfeil. Dieser war vorher zw. den Differenzeingängen...das macht man so nicht!
rot=getauscht, gelb=BLE Testtongenerator
Bin auf´s Ergebnis gespannt
Bin taub
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07.12.2025, 02:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.12.2025, 02:03 von Elektronik_bastler.)
Bin taub
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07.12.2025, 02:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.12.2025, 00:14 von Elektronik_bastler.)
Der EQ Amp hat beim S550s die merkwürdige Besonderheit das 4 SMD Drosseln eingebaut sind, bei ähnlichen 3 Kopf Dolby S Geräten wie das S630s, S640s, S740s, S920s ist das nicht der Fall - weiß evtl. jemand warum das gemacht wurde...hat einer Beziehung zum japanischen Entwicklungsingenieur  die Dinger fliegen raus.
Stromversorgung vernünftig gelöst
die elektronik ist wirklich fast fertig
wer hat´s bemerkt - am KH Verstärker ist ein Abblockkondi falsch herum eingelötet und 100uF ist zu wenig...jetzt 1000.
alte DDR Kassette eingelegt...selbst da wummst der Sound!
Benötigt das technisch versierte Personal zum "umfriemeln" seines S550, S640, S740 diese Anschlusskabel bestehend aus 3er Stecker/Buchse, 6er Stecker/Buchse und OPA 2210 gesockelt inkl. Fassung, jeweils 1 Tüte für 10€ im Brief zuzügl. Porto  ...MAX4066 sind auch noch vorhanden...das würde die Tüte um 5€ teurer machen (1x dreier, 1x sechser, 1x OPA, 1x MAX)
Bin taub
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08.12.2025, 00:40
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.12.2025, 00:43 von Elektronik_bastler.)
So...
am EQ amp sind die SMD Drosseln Geschichte, die Entzerrung ist anständig verlötet...am KH Verstärker sind in die +/- Leitung 47ohm statt 100ohm reingekommen, die Kondis ordentlich verlötet...leider ist die Verstärkung des preamp zu hoch (Poti am Anschlag) ich muss die Reihenwiderstände zum Poti vergrößern. Sonst alles paletti...der halben Sonntag mit Kopfhörern Kassetten gehört
eine optisch schöne, aber mieses Band
Herstellung einer Speedtest kassette...man benötigt genau 2856mm Band...ergibt genau eine Minute. Irgend ein Ton aufnehmen...abspielen im PC mit Audacity oä. mitschneiden - muss genau 60sek. laufen...mal schauen.
alte Kassette dafür geopfert
an die Motore sind Drosseln drangekommen...Reel - 33uH, Capstan 10uH ----> so richtig mit den Kondensatoren?
bissl viel Bumms auf´m old Tape...Verstärkung mus reduziert werden
Bin taub
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14.12.2025, 01:17
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.12.2025, 01:32 von Elektronik_bastler.)
Hallo am Abend
ich habe einiges umgelötet...EQ Play ist nun 200k... dazu parallel 15n-9,1k, 100ohm in Reihe zum Playlevel trimmer -> einwandfreie Kalibrierung möglich.
Als nächstes wurde festgestellt das zu wenig Bass aufgenommen wird...es war schon immer so...hier fehlen 4dB gegenüber Monitor. Es wurde C301 (1uF) testweise gegen einen 0,47uF in einem Kanal getauscht -> siehe da der Bass ist da. Also hat es Pioneer mit mit der Bassanhebung übertrieben...ich wollte es schon so lassen aber die Grenzfrequenz ist nun viel höher - 102Hz statt 48Hz...bei Sony ist sie 60Hz - ziemlich optimal..ist ja auch ein Sony Schaltkreis. Also habe ich die Bässe im EQ Netzwerk gesucht...im Datasheet vom CXA1198 geschaut  an R322,332,342 (GL) jeweils 15k in Reihe gelötet -> Bass ist jetzt vom Tape gleich zu Monitor  nun noch die Höhen bei Metalltape von 150k auf 330k (GP) einstellen - perfekt. Als letztes liegt Normaltape anpassen an - wohlgemerkt alles mit BLE off!
Anderes Thema...die Dolby B & S Anzeige bei Aufnahme ist korrekt -> Bedienungsanleitung ->
Arbeitsplatz
gelb = 1uF - 0,47uF testweise tausch, grün = Bassanhebung, blau = Präsenzanhebung (durch zufall entdeckt), orange = höhenanhebung Metalltape wie beim Sonydeck
...es geht weiter...erstmal ordentlich verlöten
Bin taub
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17.12.2025, 23:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.12.2025, 21:58 von Elektronik_bastler.)
N`Abend,
der Rec. EQ ist fertig...sieht ganz vernünftig aus...wenn beim Löten nix schiefgegangen ist müsste Band = Monitor klingen...egal welche Sorte.
Noch ein Wort zu der Widerstandsbrücke ...R345 (75k) habe ich auf 82k erhöht (20k+62k) davon 33k zum Pin1 (f/q) ich meine nicht Präsenz sondern Brillianz, da war vorher eine leichte Senke.
Ich muss es eh noch einmessen - viele mV und etliche Frequenzen durchjagen, wenn das Teil wieder neben dem PC steht. Kleine elektronische Helferlein habe ich geliefert bekommen, Tongenerator 1Hz-1MHz DIY und ein Oszi im Handyformat...nu mal sehen.
Hoffentlich war die Platine das letzte mal draußen!
noch mal die Platine fertig
und drunter
Play EQ mit gerade gelieferten 2068D bestückt...ich bin gespannt
10x bestellt
REQ EQmod:
Entkopplungskondis*
eq widerstände prüfen/anpassen...siehe unten*
Q303/304 mute rec am Ausgang raus dafür 330p rein*
mpx filter einstellen*
Unbalance zw. line in und schaltkreis suchen*
L451/452 auf minimum*
Bass EQ 1uF von Elko in ungepolt*
zu wenig bass...GL = Bass + 10-15kohm (3x)....Monitor <-> Band nun gleich
metal - GP 330k, GL 68k
normal - GH 33k, GL 39k, GP 68k
chrom - GL 56k
R345 (fQ) mod wegen brillianz 82k -> 33k zu Pin1*
..............k611 orig.............k611 mod..........pios550/640......pios550mod.......pio s830............pio s440...............pio s810
................I/II/IV................I/II/IV.................I/II/IV................I/II/IV..............I/II/IV..............I/II/IV...................I/II/IV
GH...........68/62/68............82/100/100..... ..27/62/100.........33/62/100........33/82/120..........22/33/43..............36/75/120
GL............33/47/51............33/56/62...........30/43/51...........39/56/68.........33/43/51.............20/27/33...............33/43/47
GP............47/110/330........75/150/330........56/130/150.......68/130/330......68/160/180.........51/82/82..............75/160/150
F/Q..........62/91/62............68/91/62............82/91/62...........82/91/62.........82/110/62..........110/91/68..............82/110/68
FQ...........100/68/62..........100/90/82(33).....68/62/75..........68/62/82.........68/62/75...........110/82/82..............68/62/75
FM...........22/220/200.........37/220/200.......160/390/200....160/390/200.....100/240/200......150/220/180..........100/240/200
* bedeutet = erledigt
Übrigends, den vielgepriesenen Muting Diodenmod wegen Verzerrungen (Diode 1N4148 in Reihe zum Widerstand an Basis) habe ich nicht nachgemacht, da hier die Mutingtransistoren zum Sperren auf (-6V) gezogen werden, da wäre die Diode kontraproduktiv...an einem Transistor getestet.
EDIT: Die NJM2068 sind ok!!! Kein wahrnehmbares Rauschen  am PC muss ich die genauen dB Unterschiede zw. M5220, 2068, OPA2210 und uPC4570 herauslesen.
Bin taub
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20.12.2025, 12:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 13:19 von Elektronik_bastler.)
Moin...allen morgen einen schönen 4. Advent,
das Deck ist fast wieder zusammengebaut...habe mein neuen Oszi mal drangehalten...sieht soweit gut aus wenn man Sinus durchjagt. Bei 25Hz Testton dachte ich ich sehe nicht recht...der Sinus hat leichte Übernahmeverzerrung (ähnlich Class B Verstärker) ... zu wenig Bias obwohl lt. Aussteuerungsanzeige mit 315Hz max. Pegel vorhanden ist  Das geht gar nicht, da ja nunmal die Bassanteile bei Mucke überwiegen...habe ich keinen Bock auf Klirrfaktor wenn das Schlagzeuch loswummst  . Also langsam den Biasstrom erhöht bis der Sinus wieder top ausschaut...gegengeprüft mit 10 u. 15kHz...dies mit CrO2 Band. Normaltape eingeworfen...wieder Verzerrung, leider kann man die Bandsorten nicht getrennt einstellen. Also muss ich das Verhältnis der Bandsorten selber herausbekommen uns nochmal löten. Der Hersteller hat es mit Festwiderständen gelöst...er wusste das Bias Ratio zwischen Nor/Cr/Me.
Ansonsten Aufnahme TOP
die drei Übeltäter bestimmen den Biasstrom
![[Bild: capture-001-20122025-120405.jpg]](https://i.postimg.cc/65s9Bjhy/capture-001-20122025-120405.jpg)
Testumgebung
![[Bild: IMG-20251220-WA0001.jpg]](https://i.postimg.cc/76Tpc4dK/IMG-20251220-WA0001.jpg)
Sinus am Lineout
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22.12.2025, 11:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.12.2025, 11:43 von Elektronik_bastler.)
Moin...
gestern Abend ein wenig mit Sinuskurven beschäftigt...25 bzw. 40Hz eingespeist...abgleich für einen sauberen Sinus beträgt 1,5V Metal TDK, 1,0V Chrom BASF, 0,9V Chrom TDK, 0,45V Normal Sony HF an den Trimmer VR451/452. Anschließend 18 und 21kHz rein...Pegel ok.
man beachte die relativ hohe Ausgangsspannung, dafür ist die Kurve gerade noch ok.
mit 0,5V ist es en richtig sauberes Signal
so ein Signal will niemand hören, zu wenig Bias (25Hz)
18kHz
Bin taub
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27.12.2025, 00:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.12.2025, 00:26 von Elektronik_bastler.)
Hallöchen...natürlich konnte ich die Finger nicht vom Tapedeck lassen während wir unterm Weihnachtsbaum saßen...!
Ich habe das Teil eingemessen (ziemlich unkonventionell) mit industriell bespielten Tapes, mit Vergleichstapes vom Sony wo ich Piep- Brummtöne und Mucke aufnahm und mich an die Pegelangaben im SM gehalten habe. Schließlich die Unbalance entfernt (Ton auf Line in ist gleich und am TP1/2 leicht unterschiedlich) ich kann nur R705/706 ändern oder die Balance leicht verdrehen. Pegel stimmen auf´s millivolt 
Dann habe ich nocheinmal das rec. EQ Netzwerk überarbeitet...: CrO2 und Normaltape...jetzt perfekt gleich, es hatte sich der Frequenzgang leicht verändert durch das erhöhte Bias.
metal - GP 330k, GL 68k, R345 (fQ) mod 82k -> 33k zu Pin1 wegen brillianz
normal - GH 33k, GL 39k, GP 68k
chrom - GL 56k, GP 160, FQ 82k
Bias...1,5V metal, 1V Cro2 BASF, 0,9V TDK, 0,45V Nor.
R452 2,7k -> 3,7k*
.................pio s550/640.....pio s550mod
....................I/II/IV..............I/II/IV
GH.............27/62/100.........33/62/100
GL.............30/43/51...........39/56/68
GP.............56/130/150.......68/160/330
F/Q............82/91/62...........82/91/62
FQ.............68/62/75.........68/83/82(33)
FM...........160/390/200.....160/390/200
BLE habe ich justiert - leider kann man beim S550 keine BLE Töne 400Hz, 3kHz, !5kHz einstellen...sondern nur checken. Die Toleranz ist groß...Hersteller hat wieder 10 cent gespart...Platine ist vorbereitet, werde ich ändern.
Ein Vergleich OPA2210 NJM2068D ist erfolgt, ich habe testweise noch NJM2068DD bestellt.
Verstärkerrauschen mit 2068D Normaltape, keine Wiedergabe
Verstärkerrauschen mit OPA2210 Normaltape, keine Wiedergabe -> 2dB besser!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Verstärkerrauschen mit 2068D Normaltape, keine Wiedergabe, Dolby B
Verstärkerrauschen mit 2068D Normaltape, keine Wiedergabe, Dolby C
Verstärkerrauschen mit 2068D Normaltape, keine Wiedergabe, Dolby S
Ich will hier niemand langweilen
BLE adjustment: -11dBV = 0,28V mit 12kHz am Line out -> einjustiert...hier rechter Kanal.
rosa Rauschen Chromtape Monitor
rosa Rauschen Chromtape Hinterband
rosa Rauschen Normaltape Hinterband
weisses Rauschen Normaltape Hinterband
alles mit -10dB aufgenommen...Tape <-> Monitor gleich...auch beim Hörtest mit Lautsprecher oder Kopfhörer. Besser wirds nicht mehr..also Deckel zu wenn die neuen 2068DD geliefert sind.
Das wars hier an der Stelle.
Bin taub
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Wer möchte...: es ist einfach nachzumachen...frei nach dem Motto - mach mit, mach´s nach, mach´s besser! -> zumindest der Kondensatortausch, Abgleich, Rec EQ Mod und Schaltkreisfassungen mit ordentlichen IC drin...macht das Deck wesentlich hochwertiger. Natürlich Laufwerk revidieren nicht außer 8 lassen.
oben mein neues (Opfer) ähhhm Objekt Sony TC-K711s
Bin taub
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16.01.2026, 22:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.01.2026, 09:50 von Elektronik_bastler.)
zum Freitag abend ein paar News...
die Trimmer für BLE und NJM2068DD sind da 
...den Rec EQ noch schön gelötet...Motor in Kupferfolie gepackt u. 2200uF spendiert.
ob es hilft?????????????
somit kann 400,3000,15000Hz justiert werden.
Rec EQ fertig, roter Pfeil = 160k...ging nicht anders
Final Playback EQ, der 2068DD bleibt...Rauschtest bestanden, genau gleich OPA2210!
Ich habe mich übrigends etwas belesen wegen Rauschen in Vorverstärkern...meistens findet man Phono pre oder Vollverstärker selten was über´s Kassettendeck. Kurz zusammengefasst - durch die Induktivität des Tonkopfes brauch man einen "Universal" OP Amp, der wenig von den grün markierten hat, allein wenig nV√Hz nutzt nix weil ab 1kHz die Induktivität steigt, da sind wir beim Durchschnittstonkopf bei 2kohm (100Hz ~ 350ohm)...dann gehts rasant höher bis über 6-10kohm bei 10kHz. Dafür braucht man wenig Eingangstrom ~ 0.4 pA/√Hz. Über 1 ist schon schwerwiegend...daher ist der OPA2210 (2,2/0,4) wesenlich besser geignet als der OPA2211 (1,1/1,7) oder sonstig angepriesene aus der OPA Reihe oder LM4562 oder NE5532. Dooferweise habe ich mir einen originalen OPA2211 vorm Lesen bestellt. Der 2068DD kann das, obwohl der Hersteller nicht alle Daten rausrückt
NJM2114 als Beispiel --->
![[Bild: capture-001-16012026-221540.jpg]](https://i.postimg.cc/BvYNj0Vd/capture-001-16012026-221540.jpg)
Soooo...das wars!
PS: Wer so ein paar super OP Amp für kleines Geld möchte - ich habe genügend (NJM2068D, 2068DD, OPA2210, NJM4556 als Kopfhörerverstärker) da....oder ihr bestellt euch selber welche
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Noch nicht ganz...
Ich habe heute ein weiteres für kleines Geld an Land gezogen...Top Zustand...spielt
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22.01.2026, 21:05
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2026, 21:48 von Elektronik_bastler.)
Hi....
da isses -->
oben neu und schon offen...erst mal fix Tonkopf und Rolle gereinigt, Opferkassette rein...Azimut stimmt nicht ganz...Schraube ließ sich leicht drehen, also war einer dran...deswegen gleich geöffnet, viele Kondis krumm aber sonst top, auch das Gehäuse/Display tadellos. Da sieht man das daß Display vom ersteren Deck dunkler ist, da werd ich nochmal ran müssen zum Regenerieren.
Natürlich werde ich nicht den selben Aufwand betreiben wie oben...aber bissel was geht
Ich konnte nicht anders als gleich das LW auszubauen...es rief förmlich!!!
Das übliche...Motor ölen, Capstanwelle polieren, Schwungmasse reinigen, Motorrolle auch, Riemen reinigen, Tonkopf polieren, Welle, Lager, Kopfschlitten und Zahnräder fetten.
Habe verschiedene alte Andruckrollen getestet, zu hartes Gummi, Aliexpressrollen nehme ich nicht, obwohl schöner Messingkern aber die sind nicht ballig. Die alte Rolle in Verdünnung eingelegt...bringt wenig besserung, die passt mit weniger Axialspiel in den Halter...ich habe die originale aufgearbeitet und auf einer Seite eine weiche PVC Scheibe als Anlaufscheibe verwendet...weil man sieht - das Band ist jahrelang einseitig gelaufen.
alls wieder sauber und Glanz in der Hütte...da liegt noch der kleine Sprengring...später war er spurlos verschwunden  zum Glück habe ich Vorrat angelegt
wo das Dentaltool hinzeigt ist neu --- Schluderhans
Vom TK ging Dreck runter beim polieren mei lieber Scholli, Rolle fast wieder wie neu
keine Abnutzung
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Noch ein Thema zu Deck 1...mit Dolby S Aufnahme ohne Signal kommt am Line out dieses Signal heraus (nichts hörbares)  am Rec. out am Dolby Schaltkreis nicht.
Ich schätze die neuen Dolby S platinen fangen vom Löschgenerator etwas ein...ein temporärer Tiefpass am Preamp bringt nix...ich muss mir was einfallen lassen!
Bin taub
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24.01.2026, 14:37
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.01.2026, 19:18 von Elektronik_bastler.)
Hi und schönes WE....
ich habe am neuen Deck - nennen wir es "Deck2" und im Vergleich zum alten Deck - nennen wir es "Deck1" W&F Test durchgeführt. Deck2 ist ok mit aufbereiteter Originalrolle...Deck1, wenn Kassette am Anfang ist, ist es ziemlich ok, am Ende untragbar... Drehmoment...Rutschkupplung...Volt am Motor???? Habe verschiedene Andruckrollen ausprobiert: die alten ausgebauten sind hart, die originale hat einen seitlich ungleichmäßigen Kern  und Axialspiel. Erstmal eine Aliexpressrolle montiert (der Andruckrollenmechanismus geht zum Glück im eingebauten Zustand problemlos zu ab/anbauen) damit ist W&F ok...aber nur am Anfang von der Kassette!
statt der originalen Plastewelle wurde aus einem 2mm Bohrer neue Wellen hergestellt - 11,7mm
alte Tapedeckrolle
Chinarolle
An den neuen Rollen stört mich das der Kern zu dick ist und zu wenig Gummi...weiterhin sind die nicht ballig. Der Hersteller war damals nicht blöde...die Nachbauten sind irgendwie nicht das gelbe...Ich bin weiterhin auf Suche!
Bin taub
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• HifiChiller
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25.01.2026, 18:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.01.2026, 20:10 von Elektronik_bastler.)
...es ist schon bissl Elektronik geschafft
Selbstverständlich wurde der eine oder andere Kondensator vergrößert
Netzteil auf Vordermann gebracht
Aufnahme & Wiedergabeweg geändert, am roten Pfeil sind wieder 4x Abblockkondensatoren auf die Dolby S Platinen gebraten worden
gesamtansicht bis jetzt...der 2068DD steckt schon
Aufnahmeverstärker vorn, HX Pro mitte, Netzteil hinten
Am Aufnahmeverstärker wurde am Ausgang in Richtung Biasfalle -> Tonkopf das zweite Paar Mutingtransistoren entfernt dafür die grünen 220pF eingefügt für HF Abblockung...ist bei anderen Firmen usus.
Bin taub
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Gestern, 22:58
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von Elektronik_bastler.)
...heute kamen pünktlich die Adapterplatinen dip8 to sip8. Als 3dB Verstärker kommt ein JRC2068D oder 4556 (überlege ich mir noch) inkl. neuer Muse Audiokondensatoren 22 statt 10uF und Abblockkondis 220 statt 47uF rein und für den Kopfhörer ist ein JRC4556 vorgesehen.
Bin taub
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