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Yamaha AX-892 Ersatzteilproblem
#26
(11.03.2026, 12:07)gst schrieb: Ich war wohl nicht genau genug in meiner Beschreibung zur Bestimmung der defekten Endstufe:

1.) In die Netzzuleitung kommt die Glühlampe 60W in Serie . Berührschutz etc. alles ok?
Wenn dann das Gerät angeschaltet wird, Betriebsspannung der Endstufe (normal plus und minus ungefähr 56V )prüfen, wird wohl bei 3 -5 Volt oder weniger sein. D.h. eine Endstufe verbraucht die ganze Betriebsspannung für sich. Spannung wieder abschalten.

... ok, wo messe ich genau genannte Spannung? Ich will das nächste Woche angehen, habe gerade noch ein kleines Projekt hier..... kann es allerdings kaum abwarten und bin voll motiviert!
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#27
..... und was ist einTE? Soll ich das sein? Erbitte Aufklärung..... Ggf. Humor vorhanden.
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#28
Du bist der Themenersteller.
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#29
Spanung für die Endstufen messen:
In der Netzzuleitung die Glühbirne drin? An den dicken Elektrolyt-Kondensatoren. Plus am C141 und Minus am C142. Wieviel Volt kommen da noch bei dir an?
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#30
Exakt 0, denn ,,wir" haben die roten Kabel vom Trafo abgetrennt. Wenn ,,wir" sie wieder anlöten, um für dich zu messen, fliegt ,,uns" wieder die Sicherung heraus. Auch dann ist das Ergebnis 0.
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#31
Nein, denn in der Netzzuleitung sollte die Gühlampe liegen. Lies meinen Beitrag, den der TE auch zitiert hat.
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#32
Da prallen sichtlich Welten aufeinander.
Gehe von viel Enthusiasmus und einem Multimeter aus und sonst nichts weiter.
Versuche daher bitte dem TE den Sinn der von dir empfohlenen Maßnahme zu vermitteln, denn so eine Energiesparlampe macht sich da u. U. nicht so doll.
Ich finde aber auch im Moment die dortigen Spannungen für irrelevant.
Einen Ausbau aller Transistoren zum jetzigen Zeitpunkt halte ich für gefahrvoll. Mir wäre daher eine schrittweise Prüfung jedes einzelnen Transistors lieber. Gesucht werden lediglich zwei Transistoren, die sich mit einem Multimeter zweifelsohne als kurzgeschlossen identifizieren lassen.
Sind sie gefunden, müsste im betreffenden Zweig nach Kollateralschäden geschaut werden. Die ergeben sich jedoch aus dem Kontext.
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#33
(12.03.2026, 10:38)gst schrieb: Spanung für die Endstufen messen:
In der Netzzuleitung die Glühbirne drin? An den dicken Elektrolyt-Kondensatoren. Plus am C141 und Minus am C142. Wieviel Volt kommen da noch bei dir an?

... komme ich erst frühestens nächste Woche zu... geb dabb aber Bescheid :-)
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#34
(12.03.2026, 17:53)Florida Boy schrieb: Mir wäre daher eine schrittweise Prüfung jedes einzelnen Transistors lieber. Gesucht werden lediglich zwei Transistoren, die sich mit einem Multimeter zweifelsohne als kurzgeschlossen identifizieren lassen.
Sind sie gefunden, müsste im betreffenden Zweig nach Kollateralschäden geschaut werden. Die ergeben sich jedoch aus dem Kontext.

Jetzt werde ich etwas unsicher... ich wollte mir ja auch so ein Bauteilprüfgerät kaufen, weil mein Multimeter so etwas nicht hat (bzw. die kleine Lochscheibe zum Prüfen der wahrscheinlichen Übeltäter).

Mir scheint es so, als wenn ihr beide in die gleiche Richtung geht, aber einen anderen Weg nehmt. Ich als motovierter Anfänger bin drauf und drann, A das Prüfgerät zu kaufen, B alle 8 eckigen Kameraden auszulöten und C dann welche (oder alle) zu kaufen und auf blauen Dunst weiterzumachen, im wahrsten Sinne des Wortes...

Mal ganz ernsthaft: Spannungen mit Glühlampe dazwischen messen, um die richtige Seite zu verorten und dann weiter mit den Transistoren oder gleich alle raus? Wat denn nu mit die roten Kabels? Die habe ich natürlich wieder eingelötet.

Übrigens kommt man von unten NICHT an alles ran, weder zum Löten noch zum Messen, weil da der Kunststoffrahmen dann doch meist im Weg ist, hatte das Problem bereits bei den Widerstandsmessungen....
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#35
Bitte die Bezeichnung oder ein Foto des Meters.
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#36
AtFlorida Boy:
In Bezug zur Glühlampe hatte ich mich deutlich ausgedrückt und die Glühlampe auch in Fett gedruckt.

Im Prinzip hast du schon recht, wenn du verlangst, dass da Schritt für Schritt gelernt und Wissen angewendet werden sollte.
Jedoch ist in meinen Augen ein Yamaha AX-892 dann nicht das empfehlenswerte Lehr- und Anschauungsobjekt. 
Bei einem gleichspannungsgekoppelten Vorverstärker mit sagen wir zwei oder drei Stufen wäre das etwas ganz anderes.

Atbassmann:
Wenn schon Transistor-Prüfgerät, dann z.B. so etwas: (als Minimal - Ausrüstung)

https://www.amazon.de/Jotekonoby-Digital...festigkeit

das Ding kann bis 1000V Durchbruch messen und auch Basiströme mit 10mA für Leistungstransistoren zum Test der Gleichspannungsverstärkung bereitstellen.
Nur mit so etwas kann man Leistungstransistoren mit Durchbrüchen z.B. bei 70V und mehr erkennen.

Dazu sollte man für die Kleinleistungstransistoren einen der gängigen Tester für rund 20 Euro mit dem Nullkraftsockel verwenden können. Die höchste Genauigkeit 
bietet das beides nicht, aber eine relative Verläßlichkeit über Funktionsaussage und damit könnte man die Transistoren in der Yamaha-Endstufe wirklich prüfen. 

Wenn du jedoch zusätzlich zum Vielfachmeßgerät nicht viel investieren möchte, halte ich meinen Vorschlag in jedem Fall für zielführender - aber jeder so, wie er mag.
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#37
Atbassmann:
Wenn schon Transistor-Prüfgerät, dann z.B. so etwas: (als Minimal - Ausrüstung)

https://www.amazon.de/Jotekonoby-Digital...festigkeit


Der Link funktioniert nicht.....
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#38
Hier der funktionierende Link.

Gruß
Wenni
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#39
(13.03.2026, 22:06)Wenni schrieb: Hier der funktionierende Link.

Gruß
Wenni

Ist bestellt, kommt aber erst Anfang April..... krass ist, das das von diversen Verkäufern angeboten wird, teils aber eben für recht unverschämte Preise! Da warte ich lieber....
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#40
(12.03.2026, 20:23)gst schrieb: Atbassmann:
Wenn schon Transistor-Prüfgerät, dann z.B. so etwas: (als Minimal - Ausrüstung)

https://www.amazon.de/Jotekonoby-Digital...festigkeit

das Ding kann bis 1000V Durchbruch messen und auch Basiströme mit 10mA für Leistungstransistoren zum Test der Gleichspannungsverstärkung bereitstellen.
Nur mit so etwas kann man Leistungstransistoren mit Durchbrüchen z.B. bei 70V und mehr erkennen.

Moin, nach langer Zeit... nach ebenso langer Zeit habe ich gestern endlich das bestellte Gerät bekommen? Denkste, eine Falschlieferung. Dash1 Kannst du mir noch ein weiteres in der Art empfehlen? Langsam will ich ja auch weiterkommen....
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#41
Ärgerlich!
dann könnte ich folgenden LInk anzubieten:
https://www.amazon.de/Transistor-DC-Pr%C...B0GP7431W1?
aber wesentlich teurer, 10 Euro weniger Porto.
Ich selber habe mein Gerät vor anderhalb Jahren bei aliexpress billiger erworben, dauerte aber glaub' ich drei Wochen. Was das empfehlenswerteste ist, weiß ich wirklich nicht.
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#42
So, ich habe mit einem geliehenen Tester gearbeitet. Ich habe alle der Kameraden vom Kühlkörper gelöst, ausgelötet und geprüft, hier die Ergebnisse, von oben gesehen habe ich unten links als Nr.1 bezeichnet, dann im Uhrzeigersinn:

1: Diode 523mV-530mV 
2: Diode 533mV-530mV
3: Capacitor 4263pF
4: Capacitor 4028pF
5: Capacitor 4044pF
6: Capacitor 4084pF
7: Diode 533mV-529mV
8: Diode 533mV-529mV

Das sind die Werte und Bezeichnungen, die das Messgerät angezeigt hat. Ist das alles ok? Alle zeigen ja Werte, so wie ich euch verstanden habe, sind die alle in Ordnung... Was wäre denn der nächste Schritt? Riecht das nicht ein wenig nach Netzteil?
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#43
Ich fürchte, ichhabe mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Ich sprach von einem Transistor-Tester, mit dem man die dreibeinigen Transistoren prüfen kann. Eine kapazitive Prüfung ist hier nicht hilfreich. Mach doch mal bitte ein Foto von dem von dir benutzten Tester.
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#44
(27.03.2026, 17:05)gst schrieb: Ich fürchte, ichhabe mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Ich sprach von einem Transistor-Tester, mit dem man die dreibeinigen Transistoren prüfen kann. Eine kapazitive Prüfung ist hier nicht hilfreich. Mach doch mal bitte ein Foto von dem von dir benutzten Tester.


[Bild: 71Z2ta-Fe73L-SL1500.jpg]

Fast genau so sah der aus...
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#45
... und ich wüsste nebenbei in meinem Lernprozess zu gern, wie ich den Ruhestrom beim AX-1090 einstelle, und die passenden Werte.... konnte da nix ergoogeln.
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#46
Moin,

hier gibt es den Service-Manuél:

https://elektrotanya.com/yamaha_ax-592_a...nload.html

Auf Seite 11 des PDF die Abgleichvorschrift für den Ruhestrom.
Man soll nur ermitteln, ob die Werte an den Meßpunkten stimmt.

Einzustellen gibt es da nichts.

Hi

p.s.: ach so, jetzt AX-1090. Manual auf der gleichen Seite, im PDF
Seite 5 Abgleichvorschrift.
         Gute Grüße, Andreas
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    I for one care less for them!
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#47
(27.03.2026, 17:10)Bassmann schrieb:
(27.03.2026, 17:05)gst schrieb: Ich fürchte, ichhabe mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Ich sprach von einem Transistor-Tester, mit dem man die dreibeinigen Transistoren prüfen kann. Eine kapazitive Prüfung ist hier nicht hilfreich. Mach doch mal bitte ein Foto von dem von dir benutzten Tester.




Fast genau so sah der aus...

Du nimmst die ersten drei Kontakte 1,2,3 und und verbindest sie mit den Beinen des zu prüfenden Transistors. Wie was wohin, bekommt der Tester schon hin. Wenn der Tester das angeschlossenen Bauteil nicht als Transistor erkennt, ist das das schon fast das k.o. Mit dem anderen größeren Tester kann man weitere Eigenschaften testen, aber das wäre dann wirklich der zweite Schritt
[-] 1 Mitglied sagt Danke an gst für diesen Beitrag:
  • Bassmann
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#48
(28.03.2026, 09:14)gst schrieb: Du nimmst die ersten drei Kontakte 1,2,3 und und verbindest sie mit den Beinen des zu prüfenden Transistors. Wie was wohin, bekommt der Tester schon hin. Wenn der Tester das angeschlossenen Bauteil nicht als Transistor erkennt, ist das das schon fast das k.o. Mit dem anderen größeren Tester kann man weitere Eigenschaften testen, aber das wäre dann wirklich der zweite Schritt
Wird heute erledigt....
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